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 Kriegsverbrechen

Obwohl die USA selber Kriegsverbrecher von anderen Ländern nach Den Haag zum Internationalen Gerichtshof ausgeliefert haben und es auch weiter tun werden, verweigern sie selber den Gerichtshof anzuerkennen. Sie haben von allen Unterzeichnerstaaten verlangt niemals US-Bürger, US-Soldaten oder US-Diplomaten nach Den Haag auszuliefern. Durch die zahlreichen militärischen Konflikte in die Amerika verwickelt war und ist gibt es auch Vorkommnisse die Kriegsverbrechen sind. Hier ist der Anfang einer Aufzählung.

Die amerikanische Regierung unterstützt das Gesetz gegen den Internationalen Strafgerichtshof und brüskiert die Overeaten Nationen
Die Zeit   von Christian Schmidt-Häuer

 

 

US-Bürger und Alliierte sollen auch mit Gewalt vor dem Zugriff des Internationalen Gerichtshofs geschützt werden.  Nach dem Gesetz wäre es dem US-Präsidenten möglich, amerikanische Angeklagte vor dem Internationalen Gerichtshof, der in Den Haag eingerichtet wird, auch mit militärischer Gewalt zu "befreien"

 

1. Henry Kissinger 


Augusto Pinochet ist knapp davongekommen, Slobodan Milosevic aber hat es erwischt: er wurde ans Tribunal nach Den Haag ausgeliefert. Beide Staatsmänner haben sich Verbrechen gegen die Menschlichkeit zuschulden kommen lassen, beide handelten als Diktatoren. Henry Kissinger allerdings könnte der erste Vertreter eines demokratischen Staates sein, der vor ein internationales Gericht gestellt wird. Henry Kissinger, der außenpolitische Star von US-Regierungen, ein Kriegsverbrecher?

Die Anklagen gegen Henry Kissinger sind Massenmord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen in folgenden Ländern:


VIETNAM

Kissinger verzögerte Friedensgespräche, ebnete den Weg für Nixons Wahlsiege. Die Hälfte aller Opfer auf dem Schlachtfeld im Vietnam-Krieg starben genau in diesen (Wahlkampf-)Jahren 1968 und 1972, nicht zu vergessen die Millionen zivilen Opfer in Indochina.
 

CAMBODIA

Kissinger überredete Nixon, den Krieg mit massiven Bombardements auf Kambodscha und Laos auszuweiten  --  Länder mit pro-kommunistischen Regierungen, die sich aber neutral zum Vietnam-Krieg verhielten.  Es war die alleinige Idee  Kissingers,  den Krieg mit „mehr Würde“ zu verlieren. Niemand von der Regierung, bis auf Nixon, hatte von den umstrittenen Vorbereitungen erfahren. Nach konservativen Schätzungen  töteten die USA 600,000 Zivilisten in Kambodscha und 350,000 in Laos.

 

BANGLADESH

Mit von den USA gelieferten Waffen stürzte General Yahya Khan  die demokratisch gewählte Regierung und ermordete 1971 500.000 Zivilisten.  Das Weiße Haus, der Sicherheitsrat der USA, wollten diese Aktionen verurteilen. Kissinger lehnte es ab, zu vermitteln.  Danach dankte Kissinger Khan für diesen „delikaten Akt“.

 

CHILE

Kissinger unterstützte den Plan, 1973 den demokratisch gewählten Präsidenten Allende zu stürzen und General René Schneider zu ermorden, der die USA nicht unterstützen wollte sein Militär gegen einen demokratisch gewählten Präsidenten einzusetzen. Nach dem Mord konnte der konservative General Augusto Pinochet das Militär übernähmen.  Moderate Militärs flohen, um ihr Leben zu retten.  Das CIA bezahlte Agenten, die Allendes Regierungsmitglieder verfolgten und ermordeten.  Zu den Mordtaten gehörten auch die Autobombe für Allendes Außenminister,

Orlando Letelier, und Allendes Berater, Ronni Moffitt, der in den USA lebte,  am Sheridan Circle im Stadtzentrum Washington DC.

 

EAST TIMOR

1975 traf sich President Ford and Secretary of State Kissinger mit Indonesiens korruptem Präsidenten Suharto. Kissinger erzählte Reportern, dass die USA das kleine Land East Timor, das gerade Unabhängigkeit von Portugal bekam, nicht beachten würden. Wenige Stunden nach dem Interview begann Suharto seine Invasion und tötete mehr als 200,000 Zivilisten. Noch Präsident Clinton sprach von Suharto mit Respekt „ …das ist wie einer von unseren Jungen…“ Erst als Australien auf das furchtbare Massaker aufmerksam machte, intervenierten die Vereinten Nationen mit Militär. 

 

From a sidebar in "The Village Voice "

 

 

 

 

 

Der Oberbefehlshaber der chilenischen Armee stand loyal zur Links-Regierung. Seine Ermordung sollte den Sturz des gewählten Präsidenten, Salvador Allende, einleiten. Die Familie des ermordeten Generals ist von Kissingers Schuld überzeugt und prüft eine Klage gegen ihn. Oberst Wimert, seinerzeit US-Militärattaché in Santiago und Überbringer des "Blutgeldes" für die Mörder sagt dem WDR heute über Kissinger: "Er ist ein Lügner."

Den ganzen Beitrag lesen:  WDR Fernsehen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Required viewing for every American, especially now!" - New York Newsday

 

Documentar Film über das Politische Leben von Kissinger.

 

 

Für mehr Information klick Bild.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

von der Wochenzeitung  FREITAG   16.03.2001

 

 

"Abteilung für feuchte Angelegenheiten"

 

Das Schurkenstück begann, nachdem Allendes Unidad Popular im September 1970 mit 36,2 Prozent der Stimmen die Wahlen gewonnen hatte und der Sozialist im Sinne der Verfassung binnen 60 Tagen vom Kongress in Santiago als Staatspräsident bestätigt werden sollte. Der damalige US-Präsident Richard Nixon meinte, dazu dürfe es erst gar nicht kommen. Er ließ sich hierbei weniger von politischen Überlegungen leiten als von privater Dankesschuld. Zu jenen US-Unternehmen, die in Chile viel Geld verdienten und nun befürchteten, unter einer Linksregierung könnten andere Saiten aufgezogen werden, zählte neben ITT und der Chase Manhattan Bank auch der Pepsi-Cola-Konzern. Dessen Chef Donald Kendall war Nixons erster zahlungskräftiger Klient, als der nach seiner Wahlniederlage gegen John F. Kennedy 1960 vorübergehend aus der Politik ausgeschieden und in die New Yorker Anwaltskanzlei von John Mitchell - dem späteren US-Justizminister - eingetreten war. 

Nixon übertrug die Causa Chile seinem Sicherheitsberater Kissinger, der nun seinem Präsidenten und dessen angestammter Gang, bei der antisemitische Pöbeleien zum Umgangston gehörten, beweisen konnte, kein Weichei zu sein. Der "Doktor", wie sich Kissinger stets gern nennen ließ, trat zur Befehlsausgabe gemeinsam mit dem damaligen CIA-Chef Richard Helms an, der über das Gespräch notierte: "Die Risiken sind unerheblich. Keine Beteiligung der Botschaft. Zehn Millionen Dollar zu unserer Disposition, wenn nötig mehr. Absoluter Vorrang - mit den besten Leuten, die uns zur Verfügung stehen ... Die Wirtschaft muß knirschen, 48 Stunden für einen Aktionsplan." 

Dessen Grundlinien wurden sogleich skizziert - hinter dem Rücken von Edward Korry, des US-Botschafters in Santiago. Zum Sonderstab gehörten neben Helms und Kissinger noch dessen Stellvertreter (der spätere Außenminister) General Haig sowie Thomas Karamessines. Letzterer leitete im Geheimdienst das Departement für Operative Aktionen, im Hausjargon "Abteilung für feuchte Angelegenheiten" genannt. Das Konzept war einfach: Durch Unruhen, Entführung und Mord sollte ein Putsch provoziert werden. 

Doch gerade da tauchten die Probleme auf: In Chiles Armee herrschte weithin die Tradition der verfassungskonformen Nichteinmischung vor. Diese Haltung verkörperte vor allem Generalstabschef René Schneider. Also entschied die ehrenwerte Gesellschaft von Washington: der General müsse verschwinden. Man dachte daran, ihn von rechtsextremen Offizieren entführen zu lassen und den Anschein zu erwecken, die Kidnapper kämen aus dem Umfeld Allendes, um damit dessen Bestätigung im Kongress zu verhindern. 

Skepsis herrschte vor allem bei der CIA. Helms erinnert sich: "Wir haben Kissinger klar zu machen versucht, dass die Erfolgsaussichten minimal waren. Der Doktor wollte dennoch mit allen Mitteln weitermachen."

Den ganzen Beitrag lesen:     

 

2. Vietnam

Der Einsatz von Giftgas gegen Mensch und Tier war Routine. Millionen Vietnamesen, Laoten und Kambodschaner wurden von Splitterbomben in Stücke zerrissen, verbrannten im Napalmfeuer zu einem Haufen Asche und starben im Kugelhagel in den "free fire zones", wo US-Soldaten auf alles schossen, was ihnen vor die Flinte kam...   mehr unter: http://www.derriere.de/Geschichte/Geschichte_01,12,03.htm

 

Massakers von My Lai       aktivepolitik.de – Informationen über US-Kriegsverbrechen und US-Menschenrechtsverletzungen” border=0 width=

 ...Es war eine Unmenge von Soldaten. Sie hatten so eine Art Baskenmütze auf dem Kopf und alle eine sehr rote Haut, die aussah wie chinesischer Lack. Wir alle schrien und weinten, doch unbeeindruckt wüteten sie weiter, schossen auch auf die kleinen Kinder, die nach ihren Müttern riefen. Sie trieben die Menschen in den ausgetrockneten Kanal und feuerten auf sie. Auch mein Kind wurde getötet. Irgendwann verlor ich das Bewusstsein. Als ich wieder zu mir kam, lag ich auf dem Boden des Kanals, um mich herum nur Leichen. Ich hatte große Schmerzen im Bein, mein Kopf war mit Schlamm und Blut verschmiert, die sich wie eine Mütze verkrustet hatten. Auch meine Füße waren voller Blut, es floss wie Wasser. So gegen zehn Uhr – die Sonne stand schon hoch, und es war sehr heiß – kroch ich auf allen vieren ins Dorf zurück. Dort stand alles in Flammen. Auch unser Haus und die Kühe im Stall brannten lichterloh. Sogar die Bäume waren umgehackt.
mehr unter:  http://www.aktivepolitik.de/vietnam.htm


Die Männer der Tiger Force mähten wehrlose Bauern nieder, schnitten ihren Opfern die Ohren ab und enthaupteten Babys: Monatelang recherchierten Journalisten der amerikanischen Lokalzeitung "Toledo Blade" die blutige Spur der US-Eliteeinheit im Vietnam-Krieg. SPIEGEL ONLINE hat den Report übersetzt...

mehr unter http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,295224,00.html


 

3. Irak   I.Golfkrieg

 

Obwohl im ersten Golfkrieg Irakische Soldaten aus Kuweit vertrieben werden sollten wurden viele Zivieleinrichtungen im Irak bombardiert.  Bereits in den ersten Kriegstagen zerstörten die US-Luftangriffe die elf wichtigsten Stromkraftwerke sowie 119 kleinere Kraftwerke. 90 Prozent der irakischen Stromversorgung fielen aus. Raketen schlugen in 31 städtische Trinkwasseraufbereitungs- und Kläranlagen ein. Die Abwässer ergossen sich in den Tigris, überschwemmten die Straßen der Hauptstadt und trugen so zur Verbreitung von Seuchen bei. An dem verseuchten Wasser starben bereits im ersten Jahr nach Kriegsende Zehntausende von irakischen Kindern.
 

 

 

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